Historisches aus dem Bayerwald

Rabenstein bei Zwiesel, ein geschichtsträchtiger Urlaubsort

Historisch und voller Geschichten präsentiert sich der Zwieseler Ortsteil Rabenstein. Vor 1312 erstmals schriftlich erwähnt, wurde Robenstain im 15. Jh. für seine Glashütte - Paternoster-Hütte genannt wegen der dort hergestellten Rosenkranz-Perlen - bekannt.

Gewonnen wurde Quarz im teilweise unterirdischen Steinbruch am Hausberg Hennenkobel, um den sich zahlreiche Sagen ranken. Inzwischen hat der geschlossen Steinbruch unter Mineraliensammlern viel Ansehen gewonnen.

Der Mühlhiasl bzw. Stormberger kam als Bayerwald-Prophet aus Rabenstein - bei Zwiesel und in den letzten Jahren entstammten dem Wintersportort viele erfolgreiche Wintersportler.

Über den im Tal verlaufenden Regen wurde das Donau-Gebiet mit dem im Bayerischen Wald in großer Menge vorhandenen Rohstoff Holz versorgt. Dazu legten in den vergangenen Jahrhunderten Flößer so genannte Schwellen an, Stauungen, die die Holztrift erst ermöglichten.

Ein früher ebenfalls wichtiger Beruf war der Hirta, der Hirte, der das Tier auf den hochgelegenen Bergweiden, den Schachten, behütete

Überlebenskampf eines Schachtenbaums in unwirtlichem Klima
Überlebenskampf eines Schachtenbaums in unwirtlichem Klima
Moordoline auf einem Schachten
Moordoline auf einem Schachten

Rabenstein - bei Zwiesel im Bayerwald | Glashütte | Hausberg Hennenkobel | Waldprophet Stormberger | Flößer | Schachten