



Schon 1345 wird das Holzfluttern auf dem Großen Regen erwähnt. Die letzte Trifft durch Zwiesel war am 12 Februar 1962. Als beste Triftzeit erwies sich das Frühjahr bis zum Herbst. Besonders nützlich war die Frühjahrsschneeschmelze, die dem Großen Regen eine gewisse Wassertiefe verlieh.
Um den Wasserspiegel noch zu erhöhen wurden Schwellen an den Zuflüssen zum Großen Regen gebaut und bei Bedarf geöffnet. Noch heute sind diese Schwellen teilweise beliebte Ausflugsziele und Rastplätze, wie z.B. das Schwellhäusl beim Zwieseler Waldhaus, die Alte Schwelle beim Zwieselter Filz oder die Höllbachschwelle unterhalb des Höllbachgespreng.
Start- und Zielpunkt: Wanderpension Heidi
Es geht Richtung Großer Arber und Großer Arbersee über den wildromantischen, wenig begangenen Kaisersteig. Auf der Höhe Regenhütte verlassen wir den Kaisersteig in Richtung Glashüttenstandort Regenhütte, Besuch der dortigen Glashütte, bei Bedarf mit Einkehr.
Auf dem Rückweg entlang des Flußwanderweges vorbei am Naturschutzgebiet Rotfilz werden wir immer wieder auf die Relikte der Holztrift treffen. Z.B. mit dem Erreichen des Fällenrechen, der als Rückhalt der Blöcher und des Brennholzes diente. Danach geht es steil bergan über den von mir sehr geliebten Rabensteig und Affensteig wieder zur Wanderpension Heidi.
Streckenlänge: Luftlinie 15 km
Höhenunterschied: 100 m
Dauer: ca. 5 Std
Wichtig: Fotoapparat
Flößerei | Holztrift | Zwiesel | Schwellhäusl | Höllbachschwelle | Großer Arber | Großer Arbersee | Bayerischer Wald